Und weiter geht die Wilde Fahrt…
Von Cosne-Cours-sur-Loire geht es nach Châteauneuf-sur-Loire. Wie schon gestern folgen wir dem Loire-Radweg. Nachdem es gestern auf dem Weg nach Sancerre so warm war, ist das Wetter heute durchwachsen. Die Strecke ist wieder sehr abwechslungsreich, mal geht es ganz nah an einem AKW vorbei, mal über einen Wiesentrail direkt am Kanal entlang, oder auf Champagner-Gravel durch den Wald.



Wir treffen immer mal wieder auf den Kanal, der hier aber scheinbar nicht mehr genutzt wird. Trotzdem sind einige Schleusen wunderbar geschmückt. Die Brücke bei Châtillon-sur-Loire hat einen eigenen Fuß- und Radweg an der Seite. Auf der Kanalbrücke „Pont Canal de Briare“ geht es wieder zurück über die Loire. Die Brücke ist sehr beeindruckend und auf beiden Seiten mit großen Stelen geschmückt.





In Gien hatten wir uns ein vietnamesisches Restaurant zum Mittagessen rausgesucht. Leider war es kurzfristig geschlossen und wir mussten uns eine Alternative suchen. Die Nudeln beim Italiener waren auch sehr lecker.
Auf dem Weg nach Sully-sur-Loire treffen wir Peter aus UK wieder. Wir schauen uns kurz das Schloss an, trinken dann zusammen einen Tee im Ort und fahren den Rest der Strecke zusammen.



In Sully-sur-Loire beginnt der zum UNESCO Weltkulturerbe gekürte Abschnitt des Loiretals. Das Schlösschen war ja schon ein guter Anfang – aber auf unserem Weg liegen ja noch mehr Schlössen – wir sind gespannt, was uns noch so erwartet.


In Châteauneuf-sur-Loire hat Sabine auf dem Campingplatz ein Bivouac reserviert. Wir bekommen ein Upgrade und dürfen in einer „Tonneau“ übernachten. Das Zelt müssen wir trotzdem auspacken und zum trocknen aufhängen. Peter hat sich kurz vor Châteauneuf-sur-Loire einen Platten eingefangen. Bevor wir zusammen unser im Ort eingekauftes Abendessen verzehren, flicken wir erstmal sein Rad. Gemeinsam schaffen wir es den Mantel wieder auf die Felge zu bekommen. Und da am nächsten Morgen die Luft noch drin ist, scheint auch der Übeltäter entfernt worden zu sein.