Etappe 14 – Montjean-sur-Loire – La Montagne

Nach einem guten Frühstück bei Jacques geht es für uns weiter auf die vorletzte Etappe. Der Morgen ist grau, die Wolken hängen tief und die Aussichten für den Tag sind nicht radfahrerfreundlich. Aber es hilft ja nichts! Wir ziehen also wieder unsere Regenjacken an und machen uns nach einer ausführlichen Fotosession mit Jacques auf den Weg. Es geht weiter an der Loire entlang und da es immer mal wieder regnet gibt es nicht viele Fotos.

Durch Nantes fahren wir durch, das Wetter lädt nicht zu einer Stadtbesichtigung ein und vielleicht kommen wir an einem der Ausruhtage noch einmal zurück in die Stadt. Aus der Stadt raus gibt es wieder viele Baustellen. In Nantes wird, wie in vielen Städten in Frankreich, die Verkehrsinfrastruktur umgebaut. Ziel ist eine Radfahrer:innen freundliche Infrastruktur. Auf einer der Umleitungsstrecken verpassen wir eine Abzweigung und müssen um wieder auf unsere Strecke zu kommen über eine Fußgängerbrücke.

Wir sind froh als wir die Fähre erreichen, denn laut Karte haben wir unser Ziel dann schon fast erreicht. Fast, denn „La Montagne“ macht seinem Namen alle Ehre und wir müssen uns erst nochmal den Berg hochkämpfen.

Wir haben uns für die Nacht wieder eine Gîte gemietet – es soll die ganze Nacht regnen. Die Gîte liegt über der Einfahrt zu einem Haus und wir werden vom Vermieter im Hof begrüßt. Er bietet uns an, unsere Räder mit dem Gartenschlauch sauber machen zu dürfen. Das Angebot nehmen wir gerne an, haben wir heute doch einiges an Dreck aufgesammelt. Nach den Rädern machen wir uns selber frisch und machen uns auf den Weg zur Pizzeria im Ort. Leider das einzige Restaurant im Ort, das geöffnet hat. Auf dem Weg schauen wir bei Jacques Tochter vorbei und sagen „Hallo“. Die Einladung zu einem Tee müssen wir ablehnen, da wir echt hungrig sind.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert