Der letzte Radtag, unsere 15. Etappe, wird uns noch einmal alles abverlangen. Wir starten in La Montagne und folgen weiter dem EV6, der hier teilweise zusammen mit dem EV1 verläuft. Den EV1 (La Velodyssee) sind wir letztes Jahr von Royan bis Hendaye gefahren. Immer entlang an der Atlantik Küste, meist im Pinienwald hinter den Dünen.



Mit der nächsten Fähre bei Pellerin überqueren wir die Loire zum letzten Mal und fahren nun wieder auf der Nordseite der Loire. Bis Saint-Nazaire gibt es jetzt keine Möglichkeit mehr die Loire zu überqueren. Und in Saint-Nazaire gibt es dann nur die große Brücke auf der wir mit dem Rad nicht fahren dürfen (und auch nicht wollen…).



Es geht im Zick-Zack durch eine Landschaft die mich stark an Norddeutschland erinnert. Neben den Wegen und Straßen gibt es Entwässerungsgräben und auf den Wiesen stehen Kühe. Die Kühe sind hier nur nicht Schwarz-Weiß, sondern meist Weiß.
Heute gibt es starke Böen bis 50km/h aus Westen und immer wenn wir bei einem Richtungswechsel Richtung Westen fahren bekommen wir diese Böen voll ab und wir kommen dann nicht mehr wirklich voran. Am Nachmittag kommt ab und zu noch Regen dazu und kurz bevor wir den Atlantik erreichen werden wir noch einmal ordentlich geduscht.



Als wir den Atlantik erreichen scheint dann aber wieder die Sonne und wir können unsere Regenjacken wieder wegpacken.Nach einer kurzen Pause in einem Café mit Blick aufs Meer nehmen wir die letzten Kilometer und Höhenmeter bis zu unserem Chambres d’hôtes in Angriff. Nach 15 Tagen und 1292km kommen wir an unserem Ziel an und freuen uns jetzt auf ein paar Tage (fast) ohne Fahrrad!