Tag 74 – Klaipeda und Kurische Nehrung

Da unsere Fähre nach Travemünde erst am 14.8. Abends gefahren ist, hatten wir in Klaipeda einen ganzen Tag um die Stadt bzw. die Umgebung zu erkunden. Sabine wollte unbedingt auf die Kurische Nehrung – aber ohne Fahrrad. Also haben wir die Personenfähre und den Bus genommen um nach Nida zu fahren. Auf dem Weg zur Fähre sind wir noch an ein paar der skulpturen in Klaipeda vorbei gekommen.

Nida (früher Nidden) ist die südlichste litauische Stadt auf der Nehrung. Aus der Stadt erreicht man sehr leicht die Parnidis Düne, und die darauf gebaute Sonnenuhr.

Von der Düne aus kann man bis nach Russland schauen, der Grenzübergang ist allerdings seit dem russischen Überfall auf die Ukraine geschlossen.

Auf der Düne sind noch zwei Skulpturen installiert. Zum einen die Skulptur „Gegen den Wind“ die J.P.Sartre bei einem Spaziergang auf der Düne darstellt:

Und zum anderen eine Skulptur zum Gedenken an französiche Kriegsgefangene aus dem 2. Weltkrieg, die auf der Kurischen Nehrung Zwangsarbeit leisten mussten.

Nach dem Ausflug auf die Düne sind wir zum Thomas Mann Museum gelaufen. Auf dem Weg dahin gab es zum Glück noch einen kleinen Imbiss zur Stärkung.

Das Thomas Mann Museum hat mich nicht interessiert, weshalb ich mich einfach mit einem Kaffee auf die Terasse gesetzt und die Aussicht genossen habe.

Auf dem Rückweg zum Bus haben wir uns noch ein Apero-Bier gegönnt:

Auf dem Rückweg zu unserer Unterkunft haben wir noch die kleine Maus gesucht (und gefunden), die in allen Reiseführern von Klaipeda zu finden ist:

Den Abend haben wir dann mit einem Abendessen beim Inder ausklingen lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.