
Auch heute geht die Route zunächst wieder durch das Hinterland, kreuzt dann die Bundesstraße und führt dann an der Küste entlang nach Riga. Aber zuerst müssen wir über diese Brücke:

Die Letzten haben zum Teil lustige Schilder, hier eine Auswahl:



Auch heute kommen wir wieder an ein paar prachtvollen Villen vorbei. Die Letten scheinen auf die Bauklotz-Varianten zu stehen:

Um die Bundesstraße zu vermeiden fahren wir auf dieser Straße und wundern uns, dass hier keine Autos fahren…

Es geht direkt neben der Bahnlinie entlang…

Bis zu diesem Tor. Auf der Karte geht die Straße weiter, sowohl bei Komoot als auch bei Google. Und da die kleine Tür an der Seite sich öffnen lässt, fahren wir weiter…

Natürlich war das keine gute Idee, denn nach eineim Kilometer oder so, stehen wir wieder vor einem Tor. Dieses Mal geht die kleine Tür nicht auf. In nicht allzu großer Entfernung bellt ein Hund und ich hoffe, dass er gut fest gemacht ist. Zum Glück arbeiten in der Nähe zwei Männer. Wir sagen wir hätten uns verirrt und fragen, ob sie uns vielleicht das Tor aufmachen können. Einer der beiden zückt sein Handy und der andere sagt wir können schon zum Tor fahren, es geht gleich auf. Wir bedanken uns und tatsächlich geht das Tor schon auf. Da haben wir aber Glück gehabt, sonst hätten wir den Kilometer zurück und doch die Bundesstraße fahren müssen.
Danach führt der offizielle Radweg durch den Wald. Zunächst denke ich: „oh ein Komoot Weg“. Denn uch bei der Planung mit Komoot kommt es manchmal vor, dass die geplante Route auf einen eher nicht vorhandenen Weg führt. Hier ist es aber wie gesagt der offizielle Radweg und auch die Heatmap zeigt, dass hier schon viele Radfahrer gefahren sind.





Nachdem wir es wieder aus dem Wald raus geschafft haben geht es durch Gauja. Hier stehen wieder ein paar schöne „Häuschen“.


Sabine hatte auf der Karte gesehen, dass der Radweg über eine Brücke verläuft und tatsächlich…



Nach der Brücke kommen wir in den Ort Carnikava. Nach dem Ort sollte es auf der Straße P1 weiter gehen. Wie froh sind wir, als wir entdecken, dass es neben der Straße diesen nagelneuen, perfekten Radweg gibt:



Eigentlich hätte die Route hier wieder durch den Wald und zum Strand geführt. Der EV 13 verläuft dann offiziell auch über den Strand. Wir lassen uns aber vom neuen Radweg verleiten und weichen von der geplanten Route ab – was sich leider als Fehler heraus stellt. Denn der schöne neue Radweg hört ziemlich unvermittelt einfach auf:

So müssen wir uns einen Weg durch den Wald über den Sandigen Boden suchen. Fahren ist hier leider nicht möglich.zum Glück dauert es nicht allzu lange um wieder aus dem Wald raus zu kommen.



Über den Bohlenweg wären wir vom Strand zurück gekommen. Nun fahren wir ihn in Richtung Strand um dort Mittagspause zu machen.

Am Strand war es uns zu warm für die Pause. Da ich auch kein Fan von Sand bin und unsere Badesachen ganz unten in den Taschen sind, fahren wir auf dem Bohlenweg zurück und machen an seinem Ende unsere Pause im Schatten.
Weiter geht’s Richtung Riga auf einem engen Radweg mit schlechtem Belag und vielen Ein- & Ausfahrten an denen man immer langsam machen muss um zu schauen ob ein Auto kommt geht es durch die Vororte. Das zehrt an den Kräften und an den Nerven.
Nachdem wir die Vororte hinter uns gebracht haben, wird der Radweg breiter und der Belag besser. Wir kommen an einer großen Werft vorbei, dann geht es über eine Brücke und durch die typischen Außenbezirke einer Großstadt mit Einkaufszentren und Tankstellen.


Zum Glück unsere Route nicht weiter an der Einfallstraße weiter, sondern biegt in den Mežapark ab. Dort fahren keine Autos und wir gleiten auf breiten Wegen weiter Richtung Stadtzentrum.


Der Park liegt ca. 10 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und wie immer sind die letzten 10 km die längsten des Tages…

Aber wir kommen unserem Tagesziel näher und dürfen in der Stadt noch ein paar Paradebeispiele für gut gemachte Radwege „erfahren“. Rechts die Fußgänger, dann ein zu beiden Seiten hin abgetrennter Radweg. Links vom Radweg parken Autos und schützen so vor dem fließenden Verkehr. Außerdem gibt es eigene Ampeln für die Radwege. Weiter in der Stadt sind die Radwege nicht mehr so gut getrennt. Dafür haben die Radstreifen neben der Fahrbahn auf Straßen mit Kopfsteinpflaster einen anderen, deutlich radfreundlicheren Belag. Und der Streifen wird, obwohl nicht baulich getrennt, von den Autofahrern respektiert.






Endlich im Zentrum angekommen fahren wir noch an ein paar Sehenswürdigkeiten im Park vorbei bevor wir uns einen Kaffee und Törtchen gönnen um die Wartezeit zu überbrücken bis wir in die Unterkunft können.


Bevor wir uns zum Abendessen in die Altstadt auf machen, gehe ich erst einmal zum Friseur. Ich fand, es wurde mal wieder Zeit, die Haare waren schon ganz schön lang. Zugegeben, ich war mutig und es ist doch recht kurz geraten. Aber es ist ja noch Sommer und nachwachsen werden die Haare auch. Schreibt gerne einen Kommentar, ob ihr die Haare zu kurz findet…


Die längeren Haare haben deutlich jünger gewirkt. Aber mit Helm drauf ist es ja eigentlich egal 😉
Mit Helm sind die kurzen Haare besser…
Ich lass mir die Haare auch am Donnerstag so kurz schneiden, dann erträgt Mann die Hitze hier besser. 😎
Elmar, du siehst aus, als wolltest du bei der Bundeswehr anheuern🤭!
Übrigens gefällt mir der „Vogelplattenbau“!
Ja, sind ein bisschen kürzer geraten als gedacht – ist aber voll praktisch!