Als der Wecker um 6 Uhr klingelt, sind wir zwar noch nicht ausgeschlafen, aber für die Strecke von 108 km brauchen wir heute sicher etwas länger. Nach dem Regentag gestern haben wir in der kurzfristig gebuchten Gîte aber super geschlafen. Wir konnten Abends alle unsere Sachen waschen und trocknen, selbst unser pitsche-patsche nasses Zelt ist wieder trocken! Die Vermieterin Isabelle hatte uns noch Kaffeekapseln und eine Kapselmaschine gegeben, damit wir zum Frühstück einen Kaffee haben. So können wir um kurz nach 8 Uhr gestärkt starten.
Wieder unten im Tal angekommen suchen wir den EV6. Zum Glück ist er gut ausgeschildert. Aber fahren wir auch in die richtige Richtung? Nach ein paar Meter sehen wir: Alles gut!



Auf dem Weg kommen wir am Lac d’Oselle vorbei. Hier gibt es einen Zeltplatz, der aber Ende August schon schließt. Daher hatten wir die gestrige Etappe eigentlich länger geplant. Aber Pläne ändern sich und so sind es heute ein paar Kilometer mehr.

Diese Litfaßsäulen stehen immer mal wieder an der Strecke. Das ist aber wohl eine Eigenheit der Region. Im Jura stehen dafür Schilder wie dieses an der Strecke.

In Dole machen wir eine kurze Pause. Um die schöne Stadt zu besichtigen müssen wir wohl noch einmal wieder kommen. Für unsere Frühstückspause haben wir uns einen Platz mit Blick auf die Stadt ausgesucht.


Hier noch ein paar Impressionen vom Tag:




Der Rhein-Rhône Kanal endet an der Saône. Für uns geht es jetzt am Fluss entlang.


Auf den letzten Kilometern bläst uns ein kräftiger Westwind entgegen. Ich gebe Sabine Windschatten und sehr erschöpft kommen wir nach 108km an unserer Unterkunft an. (Chambres d’hôtes Notre Doux Logis in Les Bordes).
Im Chambres d’hôtes werden wir super nett und herzlich empfangen. Unsere Räder kommen in einen abschließbaren Schuppen und wir bekommen ein schönes Zimmer. Nach einer heißen Dusche und ein wenig ausruhen essen wir mit unseren Gastgebern zusammen zu Abend. Es gibt ein ausgesprochen leckeres Bœuf bourguignon – echte französchische Hausmanskost…