Nach dem Pausentag geht es weiter Richtung Atlantik. Morgens ist es noch frisch und bewölkt. Der total verregnete Tag hat für Abkühlung gesorgt. Die Sonne kämpft sich langsam durch die Wolken, aber bis zum Mittagessen in Paray-le-Monial fahren wir mit Pullover und Regenjacke.









Das Mittagessen nehmen wir auf der Terrasse neben dem Tour Saint-Nicolas in einem marokkanischem Restaurant in Paray-Le-Monial ein. Die Tajine mit Fisch, Reis, Tomaten und Aubergine war sehr lecker. Der marokkanische Tee war zwar schön warm, aber im Schatten wieder es und dann doch zu kalt und wir sind weiter gefahren.



Nach der Mittagspause geht es gestärkt weiter. Das Wetter wird immer besser, aber die Temperaturen wollen nicht so richtig hoch gehen. In Digoin treffen wir das 1. Mal auf die Loire. Eine beeindruckende Brücke überquert die Loire und auf der Brücke verläuft der Kanal. Vor allem wenn man bedenkt, wann die Brücke errichtet wurde ist das eine großartige Ingenieursleitung! Manche Autobahnbrücke in Deutschland hat nicht so lange gehalten…



Der Kanal heißt ab hier jetzt „Canal latéral à la Loire“ und er wird uns ab hier eine ganze Weile begleiten. Apropos begleiten, heute haben wir Anne-Charlotte getroffen und sind eine Weile mit ihr zusammen gefahren. Als wir nach Bourbon-Lancy abgebogen sind ist sie noch weiter gefahren. Der EV6 führt nicht immer am Kanal entlang und wir überqueren immer mal wieder die Loire. Am Ende geht es sogar noch ein Stück über eine alte zum Radweg umgebaute Bahnstrecke.



In unserem Zielort Bourbon-Lancy fahren wir erst einmal in den Ortskern. Durch den Kurpark – hier gibt es wohl Thermalquellen – und vorbei am Casino geht es gemächlich nach oben. Dann aber geht es den „Montée des bains“ hoch. Der Weg ist so steil, dass uns selbst das schieben fast alles abverlangt. Oben werden wir mit einem schön erhaltenen alten Ortskern belohnt.





Jetzt aber genug besichtigt, wir fahren zum Supermarkt um Picknick für den Abend einzukaufen. Dann ab zum Campingplatz, Zelt aufbauen, duschen, essen, schlafen… So zumindest der Plan.
Vor das Duschen und alles weitere hat Sabine noch einen Platten dazwischen geschoben, der erst einmal geflickt werden muss. Zum Glück ist das Loch im Schlauch schnell gefunden und geflickt. Auch der verursachende Dorn könnte im Mantel schnell entdeckt und entfernt werden…