Tag 56 & 57 – Helsinki

Wenn man morgens um 6:30 Uhr in einer Stadt ankommt, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass außerhalb vom Bahnhof schon ein Café auf hat eher gering – vor allem an einem Sonntag. Sabine hatte bei Google Maps ein Café gefunden, dass angeblich um 7:00 Uhr aufmacht. Leider stimmen die Öffnungszeiten nicht und wir stehen vor verschlossenen Türen. Und es sieht auch nicht so aus, als ob das Café bald aufmachen würde. Um die Ecke gibt es zum Glück noch weitere Cafés und eins davon macht um 8:00 Uhr auf. Das sind zwar noch mehr als 30 Minuten, aber wir haben ja sonst nichts zu tun…

Nach einem guten Frühstück mit zwei bis drei Tassen Kaffee bringen wir unsere Taschen zur Gepäckaufbewahrung im Bahnhof. Das hätten wir zwar gleich bei unserer Ankunft machen können, aber offensichtlich brauchte es erst einmal einen Kaffee im unsere Hirne zu aktivieren. Bis wir in unsere Unterkunft können sind es noch ein paar Stunden und die wollen wir sinnvoll nutzen und etwas die Stadt erkunden – da stört das Gepäck am Rad.

Als erstes schauen wir uns die große Bibliothek von Helsinki an. Zwischen der Bibliothek und dem Parlament gibt es einen großen Platz. Auf dem steht das Helsinki Schild (siehe unten). Ich habe Glück und erwische einen Moment ohne Touristen davor.

Normalerweise stehen viele Touristen vor dem Schild

In dem Moment, wo wir das Bild gemacht haben, gab es einen heftigen Schauer. Also sind wir schnell in die Bibliothek ins trockene gerannt…

Die Bibliothek
Wo kommen die meisten Besucher her?
Comics – die „französische Abteilung“
3-D Drucker…
…zur „freien“ Verwendung…
…allerdings nur, mit Ausweis!
Lesesaal im 3.Stock
Das Parlament

Im 3.Stock der Bibliothek gibt es eine Terrasse. Diese liegt auf der selben Höhe, wie der Eingang zum Parlamentsgebäude. Das soll die Gleichheit des Volkes und der Parlamentarier symbolisieren – Niemand steht über dem Volk.

Kunst?
Naja…
Vielleicht.
Mehr Kunst.
Kunst am Bau
Moomin-Laden
Kathedrale von Helsinki und Senatsplatz
Auf dem Platz fand später eine Veranstaltung statt, diese Schottischen Tänzerinnen haben für ein Foto posiert – nur war ich zu langsam…

Wir sind mit der Fähre auf die vorgelagerte Insel Suomenlinna gefahren um uns dort die Festungsanlagen anzuschauen. Die Festung wurde gebaut um zum einen die Werft mit Trockendock und zum anderen Helsinki selber zu schützen. Da auf der Insel einige Hundert Menschen gelebt und gearbeitet haben, gab es neben den Wohn- und Verwaltungsgebäuden auch eine Schule und eine Kirche. Die Kirche wurde als russisch orthodoxe Kirche gebaut, später dann in eine protestantische Kirche umgebaut. Dazu wurden die vier kleinen Türme abgerissen und der große, mittlere Turm wurde umgebaut. Im Zuge des Umbaus wurde auf dem Turm auch ein Leuchtturm installiert.

Rund um die Kirche sind Kanonen aufgestellt. Soll wohl sowas wie eine Mahnung sein…
Ein U-Boot…
…mit drei Torpedo-Rohren.
Sabine hat Essen…
Eine Kostümierte Museums-Führerin
Riesige Kanonen…
…ganz schön beschissen.
Die Festung war gut versteckt.

Nach der Besichtigung der Insel sind wir zurück in die Stadt und haben erst einmal einen Kaffee in einem coolen Café getrunken:

Und dann ging es weiter in das Design und Architektur Museum. Dort gibt es eine Ausstellung über die Familie Aalto.

Im ersten Stock ist eine Ausstellung über die Autorin der Moomin Bücher, die finnlandschwedischen Schriftstellerin, Zeichnerin und Künstlerin Tove Jansson (1914–2001).

Hier sind noch ein paar Impressionen aus der Stadt:

Ein Louis Vuitton Geschäft gibt es auch…

Und so sieht es in unserer Unterkunft aus:

In Riga wird Essen übrigens schon mit kleinen autonomen Fahrzeugen ausgeliefert:

2 thoughts on “Tag 56 & 57 – Helsinki

  1. In der Frankfurter Stadtbücherei gibt es auch 3D-Drucker….auf Suomenlinna hatte ich mal einen M1000e Workshop…..

    1. Hier ist was für Dich: „Gesagt ist nicht gehört. Gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist nicht behalten. Behalten ist nicht angewandt. Angewandt ist nicht beibehalten.“

      Heinz M. Goldmann

      Verkaufs- und Managementtrainer, Schriftsteller, sein Bestseller „Wie man Kunden gewinnt“ erreichte eine Auflage von 2,5 Millionen Exemplaren und wurde in 17 Sprachen übersetzt (Deutschland, 1919 – 2005).

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