Der erste Tag nach sechs Tagen Pause und es sind gleich über 100 km geplant. Am Ende werden es laut meinem Wahoo sogar 113 km.
Aus Tallinn raus fahren wir ohne Probleme auf Radwegen. Erst, als diese zu Ende sind in und wir auf die Straße wechseln, müssen wir feststellen, dass die Estnischen Autofahrer nicht so rücksichtsvoll sind wie die Norwegischen. Einige halten vorbildlich Abstand, andere fahren ohne Not viel zu dicht an uns vorbei. Zum Glück führt die Route meist über wenige befahrene Nebenstraßen.

Unsere Mittagspause machen wir sehr zur Freude von Sabine an einem Strand. Wir haben uns einen unbewachten Abschnitt gesucht an denm außer uns nur eine Mutter mit ihren beiden Kindern ist. Es muss ein Wochentag sein. Am Wochenende wäre hier bestimmt viel mehr los.


Die Landschaft ist schon sehr ähnlich zu unserer. Es gibt ein paar mehr Vögel und die eine oder andere Baumart gibt es bei uns nicht oder nicht so häufig. Nur die Häuser verraten, dass wir in einem anderen Land unterwegs sind.


Am Abend schlagen wir unser Zelt auf einem sehr schönen und super gepflegten Campingplatz auf. Der Platz gehört einem ausgewanderten Deutschen, der ursprünglich auch noch aus Frankfurt kommt. So klein ist die Welt.
Auf dem Platz lernen wir noch Meike und Tom kennen. Die beiden sind mit ihren E-Bikes und viel zu viel Gepäck auf einer Ostseeumrundung und kommen von der Bergstraße südlich von Darmstadt.
