Tag 12 & 13 – Zurück nach Hirtshals und weiter nach Larvik

Same place, different Shelter

An Tag 12 sind wir zurück nach Hirtshals gefahren – gleiche Strecke, andere Richtung, besseres Wetter. Um die Fähre nach Larvik am gleichen Tag zu bekommen hätten wir früher aufstehen und uns auf den 56 km beeilen müssen. Also haben wir beschlossen die Fähre erst einen Tag später zu nehmen und noch eine Nacht in dem Shelter zu verbringen, in dem wir schon einmal waren.

Da wir trotzdem relativ früh aufgestanden sind uns auch ohne Panne unterwegs waren, sind wir schon um 12:30 Uhr am Shelter angekommen. Und da es wieder einmal geregnet hat, habe ich die Zeit genutzt um ein schönes Mittagsschläfchen zu halten – dick eingepackt und im Schlafsack eingemummelt. Sabine hat sich auch in ihren Schlafsack verkrochen, aber gelesen.

Auch an Tag 13 sind wir wieder vor 7 Uhr wach. Zuerst einmal Kaffee kochen und wach werden. Da der Kaffee immer viel zu heiß ist um ihn gleich zu trinken, fangen wir an unseren Kram zusammen zu packen. Zuerst wird das Schlafzimmer weg gepackt. Isomatte aufrollen, Kissen einpacken, dann beides in die Frontrolle und den Schlafsack dazu stopfen. Als nächstes umziehen – Schlafsachen aus und Randklamotten an. Die Schlaf- und Abendkleidung kommt zusammen mit den Barfuß-Schuhen und dem großen Handtuch in die „Arschrakete“. Die Randklamotten sind zusammen mit der Daunenjacke und unserer Toilettenpapierrolle (falls mal das „Geschäft “ in der Wildnis erledigt werden muss) in einer der Satteltaschen. In der anderen ist mein Teil der Küche: Kocher, Gaskartusche, Windschutz, 6l Wassersack, Wasserfilter, eine kleine Schaufel (ebenfalls für das „Geschäft“) und Lebensmittel. In einer der Forkbags ist die Regenbekleidung: Regenüberschuhe, Helm-Cover, Beinlinge, Armlinge, warme Kappe und Wollmütze. Außerdem die Heeringe und das Footprint für das Zelt. In der anderen Forkbag ist Elektronik drin.

Die knapp 10 km vom Shelter nach Hirtshals sind schnell geradelt. Und es hat zum Glück auch nicht geregnet. Bei einem Bäcker holen wir uns Frühstück – die vorerst letzten Snurer aus Dänemark – und Sandwiches zum Frühstück und zum Mittagessen auf der Fähre.

Natürlich sind wir auch viel zu früh an der Fähre. So haben wir Zeit im Warteraum noch einen Automaten-Kaffee zu trinken und die Snurer zu verspeisen (wir werden sie vermissen). Als wir gesehen haben, dass unsere Fähre eingeläuft, sind wir wieder zu unseren Rädern gegangen und haben dort Frauke und Jan kennen gelernt. Die beiden haben einen Bikepacking Trip durch Norwegen geplant und wir haben uns auf der Überfahrt noch sehr gut mit den ihnen Unterhalten und gefachsimpelt…

Larvik in Sicht

In Larvik sind wir zuerst einmal in einen Supermarkt gegangen. Wir hatten in Skagen Curry-Paste, vorgekochten Reis und Kokosmilch im Supermarkt gekauft. Dazu wollte Sabine noch Gemüse und Hühnchen oder Tunfisch kaufen. Außerdem finden wir es immer spannend in anderen Ländern zu sehen was es in den Supermärkten gibt.

Lustiges Gefährt am Supermarkt

Vor der warmen Dusche auf dem Campingplatz durften wir dann noch die ersten 17 Kilometer in Norwegen fahren. Die Landschaft ist anders als in Dänemark, vor allem hügeliger, und wir hatten schon zwei oder drei Steigungen zu bewältigen. Dann war die Dusche auch verdient und notwendig.

Das Zucchini-Hühnchen-Curry war übrigens sehr lecker…

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