Heute morgen haben wir uns ein Frühstück in einem Café gegönnt. Lecker Milchkaffee mit Sirup – Sabine: Pumpkin Spice & Elmar: Haselnuss. Dazu 50% reduzierte Sandwiches, wahrscheinlich von gestern – Sabine: Ei & Elmar: Roastbeef. Beide mit dick Mayonnaise darauf.

Danach ging es dann auf die Fähre nach Moss. Es gibt vier (!) Fähren, die von zwei Fährterminals abfahren. Wir mussten also nicht lange warten, als wir gesehen haben, dass eine Fähre eben abgelegt hat, bis die Nächste am anderen Terminal schon wieder angelegt hat. Außerdem sind die Fähren richtig groß und legen eine Strecke von 11 Kilometern zurück (Horten <-> Moss).


Auf der anderen Seite mussten wir erst einmal unseren Weg suchen. Geplant war die Nationale Radroute 7 zu nehmen. Als wir die Route dann gefunden hatten, kamen wir nach kurzer Zeit an eine Baustelle. Zum Glück war eine Umleitung ausgeschildert. Diese führte aber erst einmal 50 Höhenmeter runter und später dann dementsprechend wieder hoch.

Die Route 7 verläuft ganz lange parallel zur E6. Meist auf einem eigenen Radweg, aber oft auch über vorhandene Nebenstraßen. Es ist ein ewiges Auf und Ab, zum Glück sind die Anstiege aber weder besonders steil, noch besonders lang. Wir treffen Vater und Tochter aus Münster, sie sind auch mit dem Rad auf dem Weg zum Nordkap.

Eigentlich wollten wir heute nur bis zu einem Shelter am Årungen See fahrend, aber trotz auf und ab sind wir sehr gut voran gekommen. Daher haben wir entschieden bis Oslo weiter zu fahren.

Heute haben wir unsere Mittagspause zum ersten Mal direkt am Supi gemacht.

Später sind wir dann am Gjørsjøen See vorbei gefahren. Auf dem Gammle Mossevei waren unglaublich viele Radfahrer unterwegs. Vor allem rücksichtslose „Roadies“ – Rennradfahrer. Während die Autos immer mit gutem Abstand überholt haben, sind die Roadies teilweise sehr knapp an uns vorbei gerauscht. Ein kleiner Schlenker nach links und wir hätten beide auf der Straße gelegen…

Leider führt die Route 7 irgendwann dann neben der E18 entlang. Erst auf einem Radschnellweg, später dann auf einem „normalen“ Radweg. Die letzten Kilometer waren entsprechend eintönig und vor allem laut, da wir genau in der Rushhour angekommen sind und stadtauswärts ein Auto hinter dem anderen stand.

Für die letzten 2 Kilometer haben wir uns noch eine Schiebestrecke rausgesucht. Wir mussten von ganz unten am Fjord nach ganz oben in den Ekeberg Park und weiter hoch zum Campingplatz. Oben angekommen hatten wir uns dann auch wieder eine Dusche und ein Abendessen verdient.


Selbstporträt mit Wärmepumpe 🙂 Wäre es auf Flickr würde ich es in die Wärmepumpengruppe einladen.
War mir gar nicht aufgefallen, dass sich da noch eine Wärmepumpe ins Bild gemogelt hat 🤠