Tag 22 – Von Frya nach Dovreskogen Camping

In den Stockbetten haben wir erstaunlich gut geschlafen. Außerdem wurde es in der Hütte Nachts nicht so kalt. Da wir kein Zelt abbauen mussten waren wir schon um 8:50 Uhr auf den Rädern. Schön kurz nach dem Start sind wir an diesem Verkaufsstand vorbei gekommen. Leider haben wir keine NOK und auch kein VIPS um etwas zu kaufen. Die warmen Socken könnten wir sicher noch gebrauchen.

Die Sonne scheint, es ist nicht zu warm, was will man mehr? Ach ja… Kann bitte mal jemand den kalten Wind abstellen, der beständig von vorne bläst???

Trotz Gegenwind sind wir gut voran gekommen und haben in Vinstra unsere erste Pause gemacht. Ein Kaffe und ein Kanelbollen helfen doch immer die Laune zu verbessern. Danach noch schnell in den Supermarkt für das Mittagessen einkaufen.

Apropos Wind – bei der Überquerung der Brücke kam der Wind dann von der Seite. Mit den ganzen Taschen am Rad ist Seitenwind auch kein Spaß und es kostet viel Konzentration das Rad in der Spur zu halten.

Man will ja schließlich nicht in den reißenden Fluss stürzen…

Das Schild verspricht Elche, doch gesehen haben wir bisher noch keinen. Aber hier ist die Gegend auch noch relativ dicht besiedelt, wir hoffen, dass wir weiter im Norden auch einmal einen Elch in Der Natur zu Gesicht bekommen.

Zwischendurch gab es dann immer wieder Postkarten-Idylle. Und es war teilweise sogar mehrere Kilometer flach.

In Sel haben wir noch einmal einen Supermarkt aufgesucht, schließlich wollen wir morgen einen Ruhetag einlegen und da es in der Nähe von unserem Campingplatz keinen Ort gibt, brauchten wir viel Essen. Erst als ich vor den Regalen stand habe ich erst gemerkt, dass mir jemand den Stecker gezogen hat. War wohl doch anstrengend den ganzen Tag gegen den Wind und Bergauf zu radeln. Bevor wir uns dann auf die letzten 12km gemacht haben, gab es erst einmal ein Eis, ein Protein-Shake und ein Lefse mit Zimt Creme gefüllt. So gestärkt haben wir uns wieder auf die Räder geschwungen.

Nach Sel gibt es an der E6 keinen Radweg mehr und ich hatte zunächst auch keine Möglichkeit gefunden die E6 zu vermeiden. Also mussten wir wohl oder übel auf der stark befahrenen Bundesstraße fahren – gegen den Wind, bergauf und immer wieder von LKW mit teilweise 80 km/h überholt.

An einem Abzweig habe ich die Karte noch einmal genauer studiert. Und tatsächlich gab es im Wald oberhalb der E6 noch einen Weg. Um den zu erreichen durften wir noch ein paar Höhenmeter überwinden. Am Nachmittag sind längere Steigungen mit mehr als 6-7% nicht mehr möglich – dann wird das Rad halt geschoben. Immer noch besser als weiter auf der E6 fahren zu müssen. Der Weg durch den Wald erwies sich als sehr schön und nach ein paar Kilometern ging es dann wieder runter und Richtung Campingplatz.

Leider war das nicht der ausgewählte Platz für die nächsten zwei Tage. Irgendwie hatte ich den falschen Platz auf der Karte markiert – wie konnte das nur passieren. Also noch ein Blick in die Karte und den richtigen Campingplatz als Ziel ausgewählt. Es sind zwar nur ca. 4 km. Aber es ging noch einmal ordentlich den Berg hoch.

Das Zelt steht und wir können uns hier morgen einen Tag ausruhen.

3 thoughts on “Tag 22 – Von Frya nach Dovreskogen Camping

  1. Ich wünsche einen schönen und erholsamen Ruhetag.
    Bei uns sind es Tropische Temperaturen, seid froh dass es nicht so warm ist.
    Ich bewundere jeden Tag eure Ausdauer und die schöne Landschaft. Ich warte auch auf ein Elchbild von euch.
    Liebe Grüße Jutta

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