Der Campingplatz ist ein Traum! Zum ersten Mal gibt es so etwas wie eine Zeltwiese! Und das direkt neben einer großen Küche – in der auch Kochkurse stattfinden könnten – und einem Aufenthaltsraum – in dem ein Fußballteam Platz hätte. Auch die Sanitäten Einrichtungen sind 5 Sterne Wert: Sauber, Groß, durchdacht. Einziger Wermutstropfen: Es hat die ganze Nacht geregnet. Aber da kann ja der Campingplatz nichts dafür.

Am nächsten Morgen lassen wir uns daher auch extra lange Zeit. Als das Zelt schon abgebaut war hat es nochmal einen ordentlichen Guss gegeben. Den haben wir dann auch noch abgewartet. Als wir endlich auf die Räder gestiegen sind, war es schon kurz nach 11 Uhr. Die Rezeption hatte gerade zu gemacht. Zum Glück kam dann noch jemand als wir geklingelt haben. Wir mussten nämlich noch bezahlen weil wir am Vorabend erst nach 18 Uhr angekommen sind. Und da hatte die Rezeption auch schon geschlossen. Die Dame an der Rezeption hat sich dafür bedankt, dass wir nicht einfach gefahren sind ohne zu bezahlen. Wir haben uns für den tollen Campingplatz bedankt und ihr versichert, daß wir niemals ohne zu zahlen gefahren wären.
Ein Highlight auf der heutigen Strecke ist der Abschnitt auf dem der Radweg – und die „Straße“ ganz offiziell über den Strand führt. Der Sand ist schön fest und gut befahrbar.


Zum Rubjerg Knude Fyr sind wir nicht hin gefahren. Er liegt in einer großen Sanddüne und da kamen wir mit den Rädern nicht hin.

Ein Teil der Strecke führt auch wieder ein Stück durch das Hinterland. Dort gibt es viel Landschaft und viel Landwirtschaft, hauptsächlich Viehzucht.






In Hirtshals gehen wir für unser Abendessen einkaufen. Im REMA 1000 kaufen wir wieder einmal zu viel ein, weil wir schon hungrig sind. Aber es passt alles in unsere Taschen und bis zum Shelter sind es nur noch 8 km.

Der Shelter ist gut besucht! Es gibt zwei Feuerstellen und jeweils zwei Shelter an einer Feuerstelle. Ein Feuer brennt schon und eine dänische Familie hat sich in beiden Sheltern breit gemacht. An der anderen Feuerstelle ist noch ein Shelter frei, in dem anderen kocht ein Holländer gerade sein Abendessen. Wir sind gerade dabei uns einzurichten, da kommt noch Max aus Neuseeland. Er will schon weiter fahren, aber der Niederländer bietet ihm an, den Shelter zu teilen. Dann kommt noch eine kleine Französin auf einem Rad mit Anhänger und viel Gepäck. Für sie räumt die dänische Familie einen Shelter. Als später dann noch ein Paar aus der Schweiz dazu kommt, sind alle Shelter belegt und es bleibt ihnen nichts anderes übrig als ihr Zelt aufzubauen. So hatten wir uns das an den Sheltern vorgestellt. Andere Radreisende kennen lernen, sich austauschen und ein paar Geschichten zu hören und selber von seinen Reisen zu berichten.
Da ist wohl die falsche komoot-tour reingerutscht. 😁
Das Relive ist richtig, die Komoot Route kommt aus der Vorlage – hatte ich vergessen zu entfernen…