Es war eine gute Entscheidung mit dem Zug aus Oslo raus zu fahren und erst in Eidsvoll wieder einzusteigen. Wir haben heute nämlich eine Niederländerin getroffen, die gestern aus Oslo gestartet ist und sie hatte Schwierigkeiten ihren Weg aus der Stadt raus zu finden.

Es war auch völlig Problemlos mit dem Regionalzug und den Fahrrädern, obwohl der Zug auch am Osloer Flughafen gehalten hat. Nur der Kaffeeautomat war leider defekt…

Gleich zu Beginn unserer Route hatten wir eine Steigung zu bewältigen. Auf die Weise sind wir auch gleich wieder in Schwung gekommen nach den zwei mehr oder weniger faulen Tagen in Oslo. Als wir dann auf den Radweg 7 getroffen sind, werden noch 65.9 km bis Hamar angezeigt. Und 75.2 km bis Oslo, die wir uns „gespart“ haben.

Bis Trondheim sind wir jetzt auf dem Pilgerweg „Sankt Olafs Weg“, bzw. die Pilgerroute verläuft mehr oder weniger gleich wie der Radweg #7.

Am Wegesrand stehen immer wieder unglaublich viele Lupinen.

Ein riesiges Erdbeerfeld – würde man in Norwegen gar nicht vermuten. Und die norwegischen Erdbeeren schmecken sogar richtig gut! Später sind wir noch an weiteren großen Erdbeerfeldern vorbei gekommen. Und auch an einem sehr großen Kartoffelfeld.




Kirchen und vor allem Friedhöfe sind für Bikepacker von besonderer Bedeutung. Nicht wegen irgendwas religiösem. Nein, auf Friedhöfen gibt es fast immer Wasser. Auch wir haben an der Kirche unseren 6l Wassersack aufgefüllt. Am Shelter gibt es heute nämlich keinen Wasseranschluss. Ich durfte dann die 6kg im Rucksack bis zum Shelter mitnehmen.



Morgen früh geht es dann nach Hamar zum Frühstücken! Nein, wir werden nicht dahin schwimmen, sondern natürlich mit dem Rad hinfahren.
Mittelmeer-Mjösen-Zone
Kannst du dir von Sabine erklären lassen, was sich dahinter verbirgt. 😁
https://de.wikipedia.org/wiki/Mittelmeer-Mj%C3%B6sen-Zone
Ich musste Google fragen – Sabine wusste es nicht genau…
Eine tolle Reise – ich glaube, ich bin zu „zivilisationsverwöhnt“. Aber es ist spannend, euch aus dem gemütlichen Arbeitszimmer oder aus dem Urlaub zu verfolgen!
Ohne Zivilisation könnten wir die Reise nicht machen. Wir brauchen die Supermärkte für die Verpflegung und die Waschmaschine auf dem Campingplatz. Der Komfort leidet natürlich, wenn wir im Zelt schlafen, aber für uns ist das Teil der Reise