
Wir haben es heute morgen geschafft vor den Franzosen vom Platz zu rollen. Aber Vater und Tochter sind auch beide keine „Early Birds“. Auch heute konnten wir ein trockenes Zelt einpacken – den zweiten Tag in Folge – Juhu! Aber uns mussten wir auch einpacken, und zwar ganz schön warm. Das Thermometer am Wahoo hat zwar 12°C angezeigt, mit dem frischen Wind waren es gefühlt aber nur 8°C oder so…

Apropos Wind. Der hat heute bevorzugt von hinten „geschoben“. Nur ab und zu mussten wir auf einer kurzen Strecke gegen den Wind fahren. Die Radreisenden, die uns entgegen kamen haben heute nicht ganz so glücklich ausgesehen und waren teilweise auch sehr warm eingepackt.
Nach wenigen Kilometern durften wir diese Brücke überqueren. Hier hat jede Brücke einen Windmesser für den Seitenwind und der Wert wird immer ein paar hundert Meter vorher angezeigt. Heute waren es entspannte 2 m/s. Vor ein paar Tagen hatten wir aber auch schon 20 m/s – da haben wir über die Brücke geschoben, an fahren ist da nicht mehr zu denken. Heute konnten wir aber fahren und da die Beine noch nicht müde sind, haben wir es auch beide geschafft hoch zu fahren. Oben mache ich Fotos in beide Richtungen.



Mit dem Rückenwind läuft es heute gut und ich mache nur wenige Fotos. Aber Kirchen faszinieren mich und so wurde diese hier auf digitales Zelluloid gebannt.

Als wir in Sortland über die Brücke fahren kommt gerade ein Schiff von den Hurtigruten. Die Hurtigruten fahren immer von Bergen nordgehend bis nach Kirkenes. Und dann geht es südgehend wieder zurück nach Bergen. Es sind immer mehrere Schiffe unterwegs, so dass man fast jeden Tag in Bergen losfahren kann. Das Schiff welches gerade unter der Brücke durchfährt ist die MS Nordlys, das Boot hat uns nordgehend von Nesna nach Bodø gebracht. Inzwischen ist es südgehend wieder zurück auf dem Weg nach Bergen. Es ist also in den letzten Tagen schon zweimal am Nordkap vorbei gefahren.

Für unsere Mittagspause hatten wir, wie wir dachten, einen schönen Platz gefunden. Wie sich aber schnell heraus stellen sollte, war der Platz keine gute Wahl. Der Wind hat dermaßen kalt vom Fjord her geblasen, dass wir unser Essen auf der Treppe vor dem kleinen Hütchen gegessen haben. Nach dem Essen waren wir beide so durchgefroren, dass wir uns gefreut haben, dass wir einen kleinen Hügel hinauf mussten um zurück auf die Strecke zu kommen.

Danach ist nicht mehr viel passiert, aber ich habe für euch noch ein paar Bilder gemacht:







Unsere Campingplatz ist an einem Restaurant angeschlossen und wir sitzen Abends mit den Franzosen zusammen und trinken ein Apéro zusammen.

Das Abendessen nehmen wir zusammen in dem kleinen Hütchen ein:

Abendstimmung

Das hört sich heute doch nach einer schönen Strecke und gutem Wetter an. Die Landschaft ist super schön und ich bin auch ein Fan von Kirchenfotos. LG Jutta
Wie weit ist es noch bis zum Nordkap großer Schlumpf?
https://elefantundbiene.blog/2026/07/16/von-tromso-zum-nordkap-wie-geht-es-weiter/